Podcast: Der Weg zur Schule der Zukunft – Das PerLernWerk

Podcast: Der Weg zur Schule der Zukunft – Das PerLernWerk

Der Weg zur Schule der Zukunft – Das PerLernWerk

Machen statt auf den Staat warten – der erfolgreiche Weg der Richtsbergschule in eine neue Welt.

Vor ca. 3 Jahren macht sich die Richtsbergschule in Marburg auf den Weg: Inspiriert durch ein Treffen auf einem Seminar fahren der Schulleiter Herr Ferber und 8 Lehrer an die Alemannenschule Wutöschingen. Mit leuchtenden Augen und einer klaren Mission kehren diese zurück und krempeln eine ganze Schule um: Offene Arbeitsflächen (Cave, Mountain Top, Lagerfeuer, …), offenes Lernen, über 700 IPads und vor allem einer ganz anderen Art des Lernens.

Das Fazit: Warte nicht auf den Staat, sondern packe es an, jede Schule hat es selbst in der Hand!

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Micha Müller 

Micha Müller

 

 

Thomas C. Ferber

Thomas C. Ferber,
Mitgestalter bei PerLernWerk
an der Team.Kultur.Schule@RGS

 

Podcast: Die agile Bäckerei – oder: „Sag mal Seb, hast du bei uns Scrum eingeführt?“

Podcast: Die agile Bäckerei – oder: „Sag mal Seb, hast du bei uns Scrum eingeführt?“

„Sag mal Seb, habt ihr bei uns Scrum eingeführt?“

Eine traditionelle Bäckerei, familiengeführt in der vierten Generation, macht sich auf den Weg eine agile Bäckerei zu werden.
Was folgt sind viele interne Diskussion im Familienrat, viele Workshops und noch viel mehr Postits.

Aber der Weg lohnt sich und die Erfolgsgeschichten geben Matthias und Sebastian recht: mit dem richtigen Mindset, dem unbedingten Drang etwas zu ändern und natürlich einer Portion Glück werden Projekte umgesetzt, die vorher nie möglich waren.
Kein Lehrbuch, kein Hochglanz, kein Bullshitbingo – sondern einfach ein absolutes authentisches agiles Highlight!

Micha Müller 

Micha Müller

 

 

Matthias Bergmann

Partner / Gesellschafter, Geschäftsführer, Bäckerei Bergmann & Sohn GmbH

 

 

Sebastian Daume

 

 

Shownotes:

http://www.baeckerei-bergmann.de/
instagramm: @baeckereibergmann

www.yneo.org
Instagramm: @yneoclub
Twitter:@clubyneo

Podcast: Was wäre, wenn Kreativität das Ziel von Bildung wäre?

Podcast: Was wäre, wenn Kreativität das Ziel von Bildung wäre?

Was wäre, wenn Kreativität das Ziel von Bildung wäre?

Oder anders gefragt: brauchen wir Schulen überhaupt noch? Haben wir das große Ziel von Bildung aus den Augen verloren?

Passt unser Bildungssystem, egal ob Schule, Studium, etc. überhaupt noch an die Anforderungen der sich stark ändernden Arbeitswelt?

Auf die Fragen und Antworten dazu gehe ich im Gespräch mit Dr. Jan Ullmann ein. Dabei diskutieren wir über den Begriff der Kreativität und darüber, warum das Thema Achtsamkeit überhaupt nicht mit Esoterik zu tun hat, sondern in jedes Bildungssystem gehört…

Podcast: Das Problem sind die Lehrer

Podcast: Das Problem sind die Lehrer

Stellen Sie sich vor, Sie schreiben ein Buch über Ihre Erfahrungen als Lehrerin. Und Sie werden deutlich, möchten mit Ihren teils provokanten Inhalten zur Diskussion und Veränderung des Systems beitragen. Doch das einzige was passiert, ist das sie wild beschimpft werden und das Thema tod geschwiegen wird. Selbst eine Einladung für ein Gespäch bei Markus Lanz wird kurzfristig abgesagt, da dessen Kinder noch zur Schule gehen und er ‚Auswirkungen fürchtet‘. Jetzt wissen Sie was für einen Sprengstoff Frau Wagner angefasst hat und wie explosiv die deutsche Bildung in eine falsche Richtung läuft.

Surf on #bildung

Micha Müller 

Micha Müller

 

 

Sigrid_Wagner_Wellensurfer

Sigrid Wagner

 

 

Falls du mir dabei helfen möchtest,
kontaktiere mich doch einfach:
info@wellensurfer.dE

0175/8229227

 

Lernen durch eine jüngere Kollegin? Jederzeit wieder!

Lernen durch eine jüngere Kollegin? Jederzeit wieder!

Mentoring anders herum.

Heute Morgen scanne ich wie jeden Morgen meine Mails und News der verschiedenen Plattformen. Ein Artikel ist direkt ins Auge gesprungen, und zwar der von Eric Dumez, Corporate Vize President bei Henkel. Er berichtet darüber wie in seiner Firma ein Pilotprojekt gelaunched wurde.

In dem Projekt wurde im Rahmen eines digitalen Mentoring innerhalb der Firma konträre Personen zusammengebracht. So weit- so gut. Interessant wurde es, weil das Mentoring in diesem Fall anders herum abgelaufen ist: jüngere, digital affine Personen, sind als Mentoren für ältere und „erfahrende“ Personen zusammengebracht wurden.

 

Was für ein Gedanke und vor allem was für eine Herausforderung

Ich kenne die Thematik selbst: Als „junger“ digitaler Native musste ich so manche Überzeugungsarbeit leisten, um als Experte wahrgenommen zu werden.
In den Köpfen ist verankert dass Experten langjährige Erfahrungen haben müssen, um überhaupt als Experte anerkannt zu werden.

Doch hier liegt genau die Krux in der Digitalisierung und der sich immer schneller drehenden Geschäftswelt. Es geht nicht mehr primär um die Währung „Erfahrung“, sondern um Faktoren wie Motivation, lebenslanges Lernen und vor allen um die Adaption.
Das ist es was die jüngere Generation ausmacht und was auch dem Naturell der Digitalisierung entspricht. Was nutzt dir die jahrelange Erfahrung von einer App, Prozesses oder Produkt, wenn es dieses von heute auf Morgen vielleicht nicht mehr gibt.
Oder wie Gary Vaynerchuk sagt: Wenn du jahrelang erfolgreich z.B. über Youtube ein Produkt vermarktet hast (in seinem Fall Wein), ist die Erfahrung überhaupt nichts wert.
Weil Morgen kommt jemand und hat eine andere Weise der Vermarktung und überholt dich. Da hilft dir auch die Erfahrung nicht.

 

Mentoring: Vorteile für alle

Daher hat meines Erachtens ein „Reverse-Mentoring“ enormes Potential für die Teilnehmer und für das Unternehmen:

  • Verschiedendenkende Personen tauschen sich aus (die sich sonst nie ausgetauscht hätten) und knüpfen langfristige Netzwerke
  • „Ältere“ lernen von jüngeren den Umgang mit der Digitalisierung und sehen und Verstehen es aus deren Perspektive
  • Die „jüngeren“ lernen dass es auch eine Welt außerhalb der Digitalisierung gibt 😉

Einzige Voraussetzung und damit direkt die größte Hürde: Die Bereitschaft muss vorhanden sein. Zwei Konträre Personen in einen Raum einzuschließen, kann auch bedeuten dass diese danach noch weiter auseinander sind. Es benötigt eine bestimmte Portion an Offenheit und Bereitschaft sich auf das Thema einzulassen. Und vor allem die Bereitschaft lernen zu wollen.

Auch bin ich der Meinung dass genau dieser Ansatz nicht nur bei großen Unternehmen und intern funktioniert.
Auch kleinere Unternehmen wie der Mittelstand können, nein müssen, den Weg gehen und sich mit Personen außerhalb verknüpfen.

 

Meine Aufforderung: Lassen Sie sich mentoren!

Hier ein paar Möglichkeiten wie Sie aktiv das Thema angehen können:

  • Verabreden sich zum Mittagessen mit konkträren Personen aus Ihrem Unternehmen. Haben sie beispielsweise mal mit jemanden aus dem Service, aus der Küche oder dem Empfang Mittag gegessen?
  • Fokussieren Sie sich auf die Neuen wie Praktikanten, Werkstundenten oder neue Mitarbeiter. Diese bringen meistens ein „unverbrauchtes“ oder anderes Mindset mit.
  • Führen Sie ein Chat-Roulette ein. Werfen Sie dazu alle Namen in einen Topf und ziehen jedne Monat zwei Namen. Diese Personen haben dann die Aufgabe, einen kurzen Austausch Termin zu organiseren. Das fördert das Netzwerk, bringt neue Perspektien und ist sogar recht spaßig.

Also: Hören sie, lernen Sie und machen Sie dies regelmäßig.

 

Surf on, Micha